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Gotthold Ephraim Lessing

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Gotthold Ephraim Lessing

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Erwachsenenalter

Lessing Bild Nach seinem erfolgreichen Studium kehrte Gotthold Phraim Lessing im November 1752 nach Berlin zurück. Mit seinem Freund Christian Nicolaus Naumann gründete er eine Wohngemeinschaft. In dieser Zeit lernte er auch Friedrich Nicolai, Karl Wilhelm Ramler, Johann Georg Sulzer, Moses Mendelsohn und Ewald Christian von Kleist kennen.

1755 schrieb er sein bürgerliches Trauerspiel "Miss Sarah Sampson". In diesen Zeiten plagten den jungen Lessing einige finanziellen Nöte. Ein für ihn geeigneter Job schien nicht in Aussicht. Deshalb hatte er nun vor, nach Moskau auszuwandern, wo die Gründung einer neuen Universität geplant war. Doch die Bekanntschaft mit dem Kaufmannssohn Christian Gottfried Winkler änderte seine Pläne schließlich. Bis Ende 1755 bliebt Lessing in Berlin und kehrte anschließend wieder nach Leipzig zurück. Lessing wollte in der Folgezeit eine Bildungsreise durch mehrere europäische Länder wie England, Frankreich und Holland unternehmen, startete diese auch 1756 Winkler, musste diese Reise jedoch aufgrund des Siebenjährigen Krieges vorzeitig abbrechen. In diesem Lebensabschnitt machte er die Bekanntschaft von Friedrich Gottlieb Kloppstock, Johann Wilhelm Gleim und Conrad Ekhof.

Wieder zurückgekehrt nach Berlin erfolgte 1758 seine Veröffentlichung der "Briefe, die neueste Literatur betreffend" in Zusammenarbeit mit seinen Freunden Mendelssohn und Nicolai.

In den Jahren von1760 bis 1765 arbeitete Gotthold Ephraim Lessing als Sekretär unter dem General Tauentzien in Breslau. 1765 zog es ihn wiederum nach Berlin. Abner wieder blieb er nur bis 1767 in dieser Stadt. Nun nahm er eine Anstellung in Hamburg als Dramaturg im dortigen Nationaltheater an, wo u. a. sein Werk "Minna von Barnhelm" erfolgrei aufgeführt wurde. Diese Tätigkeit übte er für die nächsten drei Jahre aus. Die Beendigung der Zusammenarbeit mit dem Nationaltheater erfolgte aus dem Grund, dass das Theater einfach pleite war und deshalb nicht mehr fortbestehen konnte.

Zu dieser Zeit traf er auch erstmals auf seine spätere Gattin Eva König, die damals noch mit Engelbert König verheiratet war. Im Jahre 1766 fertigte er mit "Laokoon" sein umfangreichstes Werk, welches sich sich thematisch mit dem Problem der begrifflichen Unterscheidung der Künste auseinandersetzte.

1769 wurde er Auswärtiges Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften.

Ab Mai 1770 trat er eine Stelle als Bibliothekar in Wolfenbüttel in der Herzog August Bibliothek an. Hier fand er bei seiner Lektüre das Werk Schedula diversarum artium von Theophilus Presbyter, was ihn dazu inspirierte, dieses 1774 unter dem Titel "Vom Alter der Ölmalerey aus dem Theophilus Presbyter" zu veröffentlichen. 1771 erfolgte seine Aufnahme in die Freimaurerloge "Zu den drei Rosen", in der er bis 1780 Mitglied war. Mit dieser beschäftigte er sich auch in seinem Werk "Ernst und Falk", welches 1778 erschien.

Ab dem Jahre 1775 unternahm er mehrere Reisen zu Eva Königs, mit der er mittlerweile nach dem Tode ihres Mannes verlobt war. Mit dem Prinzen Leopold machte er zudem eine Reise nach Italien, wo er sich in Rom, Mailand, Florenz, Genua, Venedig, Turin, Neapel und auf Korsika aufhielt. Die Eheschließung mit seiner Verlobten erfolgte 1777. In der Folgezeit musste er schwere Schicksalsschläge hinnehmen, sein im Dezember 1777 zu Weihnachten geborener Sohn Traugott starb am Tage nach der Geburt. Nur einen Monat später musste er zudem den Verlusst seiner Frau, die am Kindbettfieber starb, ertragen.


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